Dienstag, 31. Juli 2012

Unser Petanque Turnier 27.07.12


Olympia in Prag. 

Ja genau an diesem Datum, 27.07.2012, fand in Žluté lázně, Podolské nábřeží 3/1184, Praha 4-Podolí, an der schönen Moldau, das erste Petanque Turnier des Swiss Club.CZ statt.


Ab 17.30 Uhr versammelten sich die Sportler, jeder in seinem Olympia Tenue, leicht und sommerlich.

Jan erklärt die Regeln des Petanque

Als die Zeit für den Start gekommen war, wurden einige von uns nervös und als der Turnier Direktor und sportliche Leiter,  Jan Plachy, die Regeln aufzeigte und den Turnier Rhythmus festlegte, konnten die Olympia Boccia Spieler kaum mehr warten.


Ja es war ja nicht weit, neben dem Garten Restaurant wurden durch Jan 3 Bahnen reserviert und in Anspruch genommen. Gespielt wurde in 2 er Teams, welche per Los Entscheid bestimmt wurden.

Jan eröffnet das Turnier

Genau um 19.00 Uhr Prager Zeit eröffnete Jan den Wettkampf. Ja schon von Anfang an wurde hart um jeden cm gerungen und die Profi Blicke der Sportler und des Schiedsrichters Jan wurden genau beobachtet. Sein Wort zählte, auch wenn einer mit dieser Meinung nicht ganz einverstanden war.

von links: Thomas, Anna, Kreta, Jan

Ja jeder beobachte den anderen, ob er wirklich korrekt sein Spiel macht. Es wurde gerufen, stark, schwach, rechts, links ja genau super gut hast Du das gemacht.


Wieder Messen um jeden cm und geschulte Blicke der Sportler auf das Bild der Kugeln am Boden. Zwischen durch schnell ein Mineralwasser zur Stärkung und wieder ein Spiel. Ja es war sehr hart an der Sonne zu spielen, zeigte das Thermometer doch um 21.00 Uhr immer noch 32 Grad auf der Celsius-Skala.

von links: ganz hinten Jan, dann Kveta und Anna, Max, Hanspeter, Ramon und Pascal

Wie es so sein muss nach 2 Stunden standen die Sieger und die Ränge der Teams fest.  Da es ja das erste Olympia Turnier in Prag war und leider die Sponsoren sich von  der kleinen Seite zeigten, wurden auch die Preise dem Budget entsprechend angepasst.

Hier noch die Rangliste:    
1. Rang und Gold:                     Vera / Markus    
2. Rang und Silber:                    Jan / Thomas
3. Rang und Bronze:                  Daniela / Roger
4. Rang beste Frauen Gruppe    Anna / Kveta
5. Rang bestes Jugend Team     Pascal / Ramon
6. Rang                                      Max / Hanspeter

Die Sieger: Vera und Markus

Der Durst und Hunger machte sich bei allen bemerkbar und so wurden Olympia gerechte Menus bestellt. So unter anderem Fischsuppe, guten Appetit.  Da einige mit dem öV nach Hause gehen mussten, verabschiedeten wir uns um 23.00 Uhr von diesem schönen und sportlichen Abend.

Danke Jan für die Top Organisation und deine Mithilfe. Übrigens Jan´s Agentur: www.eventrip.cz hat sich auf Gruppenreisen und Events für Schweizer nach Tschechien spezialisiert.

Weitere Fotos sind wieder in unserer Fotogalerie zu finden.

Geschrieben vom 
 fliegenden Reporter
Georg Stuber

Freitag, 6. Juli 2012

Unser Monatstreff 04.07.12


Swiss’ler können Treffen kaum erwarten.
Wie immer an diesem Monats-Treff am 1. Mittwoch jeden Monats ist die Treffzeit um 18.00 Uhr. Wie immer… nein, diesmal war es etwas anders, ich kam nicht allein, sondern mit meiner Frau Kveta, die das erste Mal dabei war. Wir haben uns also um 17.00 Uhr auf dem Balkon im 2. Stock mit der Sicht Richtung Vaclavske nam. niedergelassen. Da keine Reservation zum Voraus möglich ist, habe ich 4 Tische reserviert und einfach die Schweizer Fahnen, unser Club Symbol, auf die Tische gestellt.

Georg und Kveta

Ja und kurze Zeit später erschien schon das erste Mitglied. Hanspeter, ein neues, freundliches Gesicht meldete sich bei uns. Nur Augenblicke später erschien Franz auf dem Balkon. Ja, es gefalle ihm bei unserer Gruppe so sehr, dass er es gewagt habe, früher zu kommen. Vielleicht nimmt er nächstes Mal den Schlafsack und das Zelt mit, damit er ja nicht zu spät erscheint. Auf jeden Fall hatte er grossen Hunger…

von links: Petr diskutiert und Franz lässt es sich schmecken
Um 18.00 Uhr ein kleines Glockenspiel von der Turmuhr und die Schweizer kommen fast in einer Kolonne. Plötzlich wieder ein neues Gesicht. Er stellte sich uns allen als Honza vor. Die Gespräche über Biere, Kozel sei ein Industrie-Bier, etwa wie die anderen, aber besser wie Schweizer Bier, meinte Peter. (Anmerkung: Bei einer Produktion von nur 1000 Flaschen wäre dieses sicher ein Spitzen Bier….lach) So war bereits die Diskussion angeheizt.

von links: David, Petr, Franz, Hanspeter, Vera, Georg, Kveta, Peter
Andere erzählten ihre Geschichten, es waren ja 2 „Jung Swiss’ler Club Mitglieder“ dabei, so kam man schnell auf die Schweiz zu sprechen. Es gab sehr Interessante Verbindungen auch auf politischer Ebene. Blocher, Maurer, Ebner und noch weitere Namen sind gefallen, ja, so sind wir bei der Schweizer Politik angelangt. Es würde zu weit führen und die Meinungen sind ja so verschieden, dass ich auf Details verzichten möchte. Interessant war es allemal und dies im Zentrum von der Tschechischen Republik. Ja vielleicht wird Prag auch Hauptstadt von der Schweiz, nicht mehr Bern oder Zürich wie es in den letzten Tagen zu lesen war. Also ihr daheimgebliebenen in der Schweiz, hier ist eine starke politische, soziale, gemütliche, offene Gruppe die in der Lage wäre, das Zepter zu übernehmen.

von links; Hanspeter und Georg

             
v. l.  David, Petr, Hanspeter                      v. l.:  Markus und Honza        

von links: Peter und Roger
Ja und wie es so ist, die Zeit vergeht wie im Fluge und plötzlich wurde bei der Diskussion um den Euro eine neue Swissclub Währung aus der Taufe gehoben. Libo heisst diese Währung. 1 Libo sind 100 Liboner. Sogar der Wechselkurs wurde bestimmt. 1 Libo sind Fr. 7.80 wert. Sogar die Gründung der Bank Swissco als neuer Name auf dem Weltmarkt wurde in der Fantasie gegründet.

Das Libo Geld
Ach ja, wenn die Turmuhr sich gegen 23.30 Uhr bewegt, heisst das, Abschied nehmen von unseren guten Freunden, so mussten wir uns leider auch von David aus Evelène verabschieden, David geht zurück in die Heimat nach Evolène.

von links: David und Petr
David, wir werden dich vermissen, deine Freundlichkeit, Offenheit und Gemütlichkeit, deinen schönen Dialekt und die schöne Zeit mit Dir, vielen Dank. Komme uns bald wieder einmal in Prag besuchen.
In eigener Sache: Die 1. August Feier, durch die Schweizer Botschaft organisiert,  findet natürlich am Mittwoch 1. August statt. Gemäss Info kommen die Einladungen von der Botschaft so um den 13. Juli per Post oder E-Mail.  
So verschiebt sich ausnahmsweise unser Monatstreff auf den zweiten Mittwoch im August. Wir treffen uns also am 08. August wie gewohnt um 18.00 Uhr im Adria, Prag. 
Alle, die in den nächsten Tagen Urlaub haben, wünscht das ganze Swissclub Team gute, erholsame Ferien und bis am 1. August im Zofin.

Weitere Fotos sind wieder in unserer Fotogalerie zu finden.

Geschrieben von 
dem fliegenden Reporter
Georg Stuber

Sonntag, 1. Juli 2012

Schweizer Butterzopf in Tschechien


An unserem Grillabend den Markus für uns bereitet hat, war sein selbstgemachter Butterzopf einer der Highlights. Das Interesse am Rezept und wie man diesen Zopf mit den Zutaten hier in Tschechien selber backen kann war gross.

Markus stellt uns hier sein Rezept zur Verfügung und unter den Tipps erklärt er uns welches Mehl und welche Hefe hier in Tschechien am besten geeignet sind. Ganz herzlichen Dank, Markus!


Bärner Züpfe

1 kg Weissmehl
1 El Salz (ca. 25g)
5 dl Milch
1 Würfel Hefe (ca. 42g)
1 El Zucker (ca. 25g)
250g Butter
1 kleines Ei mit 1 Prise Salz verklopft

  • Mehl in einer Schüssel geben oder einen Ring auf dem Tisch machen 
  • Milch handwarm aufwärmen und Salz und Zucker darin auflösen
  • Die Hefe in die Milch bröckeln und mit der Hand verrühren bis sich keine Stückchen mehr zeigen (auf keinen Fall einen Schwingbesen gebrauchen – dies zerstört die Hefe), danach 10 Minuten ruhen lassen
  • Alles mit dem Mehl mischen bis keine Flüssigkeit mehr sichtbar ist
  • Die Butter in den Teig einkneten und mindestens 10 Minuten kneten (besser sind 15 Min.), der Teig darf an den Fingern und auf dem Tisch nicht mehr kleben sonst noch kleine Mengen von Mehl zugeben und nochmals sehr gut durchkneten
  • Den fertigen Teig aus der Schüssel heben und auf dem Tisch klopfen bis er geschmeidig und glatt ist
  • Ca. 40 Minuten mit einem Küchentuch zugedeckt bei Raumtemperatur aufgehen lassen und ihn ca. 3 mal flachdrücken und jeweils 2x falten, wieder zudecken
  • Das Ei mit einer Prise Salz in einer Tasse zerklopfen
  • Teig halbieren, beide Hälften zu je ca. 70 cm langen Rollen formen, die an den Enden dünner werden. Beide übers Kreuz auf die Arbeitsfläche legen. 
  • Zopf flechten, Zopf auf ein leicht eingefettetes Blech legen, mit dem Ei bestreichen, nochmals ca. 30 Min. aufgehen lassen, nochmals mit dem Ei bestreichen.

Backen Normalbackofen: ca. 40 Min. auf der untersten Rille des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens.
Backen Heissluftbackofen: ca. 30 Minuten uf der untersten Rille des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens.

Nach ca. 15 Minuten das Blech wenden
Herausnehmen, auf einem Gitter auskühlen.

Bei 2 Zöpfen sind die Rollen nur ca. 50 cm lang. Die Backzeit verringert sich um ca. 5 Min. Die Zöpfe können direkt übereinander gebacken werden. Nach ca. 15 Minuten die Bleche vertauschen (Rillen) und wenden.

Kleine Flechtanleitung:

Tipps:
Mehl: Die besten Resultate habe ich mit dem Feinmehl von Albert (rot/weisse Verpackung) erzielen können. Es hat die richtige Mischung aus Kleber und Stärke und die beste Feinheit
Hefe: Die Würfelhefe kann auch mit Trockenhefe ersetzt werden, hier in CZ ist die Frischhefe (Würfel) jedoch sehr gut. Trockenhefe würde ich nur im Notfall nehmen. In der Schweiz ist die Qualität der Hefe schlechter. Dort würde ich die Trockenhefe bevorzugen.
Backbleche niemals unter gar keinen Umständen mit Seife waschen! Nur mit Wasser und Lumpen und in Notfällen auch mit einer Bürste reinigen. Danach das Blech immer neu einfetten. Am besten mit einem Fettspray oder mit einem Fritieroel und Pinsel (gilt auch für Bleche mit einer Beschichtung, welche ich jedoch nicht empfehlen kann).

geschrieben von 
Markus Bosshard