Donnerstag, 25. Oktober 2012

Bündner Gerstensuppe Rezept

Bündner Gerstensuppe nach Markus
Währschafte Suppe für die kalte Jahreszeit.

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 2 1/2 Std
















Zutaten: für vier Portionen
60 g Rollgerste

1/2 Sellerie

2 Karotten

2 Kartoffeln

1/2 Weisskohl

1 Lauchstengel

2 EL Öl

1 Bouillonwürfel

300 g Rohnuss-Schinkli oder 300 g Bündnerfleisch

2 EL Rahm
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Die Gerste waschen und über Nacht einweichen.
Zubereitung:
  • Sellerie, Karotten und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die dicken Rippen vom Kohl wegschneiden und diesen in Streifen schneiden, den Lauchstengel rädeln.
  • Das Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und Sellerie, Karotten und Kohl darin durchdünsten.
    Gerste und Lauch und ca. 2 1/2 Liter Wasser beifügen.
  • Den Bouillonwürfel darin auflösen und das Ganze während 2 1/2 Stunden köcheln lassen.
  • Rohnuss-Schinkenwürfel, Bündnerfleischwürfel in die Suppe geben und eine weitere halbe Stunde ziehen lassen.
  • Nach der Garzeit mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken und kurz vor dem Auftischen mit Rahm verfeinern.
Gerstensuppe servieren Sie mit traditionellem, knusprigem Bündner – Roggenbrot oder einem frischgebackenem Hausbrot.

Geschrieben von 
Markus Bosshard

Dienstag, 9. Oktober 2012

Unsere Testfahrt im LEO Express 06.10.12


Mein erstes Mal……… 
Nein, nicht das was Du jetzt meinst, nein. Lach…… Ja aber schön der Reihe nach… 

Wir vom Swiss Club in Tschechien und einige Mitarbeiter des Planungsbüros der Stadler Rail in Prag hatten am 6. Oktober 2012 die einzigartige Möglichkeit den neusten, 5-teiligen Super-Zug (Leo Express) der Firma Stadler Rail auf dem Test-Ring in Velim 2 Stunden lang zu testen. 




Um 09.30 Uhr versammelten sich die 34 angemeldeten Personen am Eingang des Test Zentrums für Eisenbahnen in Velim. 



Um 10.05 Uhr fuhr der neue Zug im Flüsterton vor das Perron und wir konnten die ersten Fotos klicken und den Zug von aussen besichtigen. Schwarz und mit Gold Files zeigte er sich in seiner ganzen Eleganz. Mächtig diese 5er Kombination. Ja ich möchte sogar sagen, edel wie er da steht. 





Herr Laczo, der Projektleiter der Firma Stadler gab uns das Zeichen zum Einsteigen. Wauw, tönte es sehr schnell und immer wieder durch den Zug. 3 Klassen hat dieser Zug. Ja und von vorne bis hinten ist im Passagierraum nur 1 Türe. Vom Eingang links geht es zum VIP Abteil mit nur 6 Sitzplätzen. Alle in Leder, elektrisch verstellbar bis hin zum gemütlichen Bett. 


Georg und Roger relaxen in den Sitzen der VIP Premium Klasse 

Super grosse Toiletten und das Invaliden WC mit einer Wickelstation für Mütter mit Baby ist ein halber Tanzsaal, einfach nur Spitze. Vom VIP Abteil führt eine Glastüre in den Führerstand des Zugführers. Schnell begaben sich einige zum Zugführer und schauten diesem über die Schultern. 





Sanft und ohne Rumpeln ging die Fahrt über Weichen und auf den Test Ring. Die erste Fahrt musste mit 60 km Geschwindigkeit gefahren werden, ist eine Vorschrift. Nach der ersten Runde durfte dann die erste Person auf den Lokführer Sessel sitzen. Vera, die neue Zugführerin strahlte, langsam setzte sie das 179 Tonnen schwere Gefährt in Bewegung und beschleunigte den Zug bis auf 160 km. 


Vera als Zugführerin, Daniela feuert sie an...
Aber gell Vera, das erste Mal als Lokführer ist schon etwas Einmaliges im Leben. Ja dieser Zug ist sogar bis 190 km abgenommen. Der ganze Test-Ring von 23 km Länge konnte mit 160 km gefahren werden. Man durfte auch bremsen und wieder neu anfahren. Schon ist die erste Runde fertig. Ein neuer Lokführer (auch Kinder der Angestellten durften den Zug führen) auf dem Sitz und wieder eine Runde. 


  

v. l. Franz Laczo, Georg, Jana, Franz, Franta

Jeder konnte sich im ganzen Zug frei bewegen und das wurde sehr geschätzt. Alles wurde getestet, die automatischen Türen zum WC, die Tische, die Garderobe, Lautsprecher ja einfach alles. Lorella testete sogar den Notfall-Knopf für Invaliden. Ja aber wie stellt man den Alarm wieder ab? Ein Techniker nahm sich dieser Sache an. Auch er hatte seine Mühe mit der neuen Technik und so schraubte er einfach die Sicherung für den Alarm heraus. 


  

Wir Schweizer sind uns ja schöne und moderne Züge gewohnt, aber was hier auf die Schienen gestellt wurde, ist einfach noch eine Nummer grösser, schöner und komfortabler. Auf der ganzen Fahrt kein Rumpeln, kein Lärm, kein Quietschen einfach nichts und sehr leise. Bei 160 km schneller Fahrt konnten wir uns im ganzen Abteil in normaler Lautstärke unterhalten. Ich möchte hier noch erwähnen, dass in der Schweiz erst wenige Strecken mit dieser Geschwindigkeit gefahren werden dürfen. 


Franz Laczo Projektleiter von Stadler Rail, der uns alles rund um den LEO Express erklärte und zeigte
Herr Laczo wurde von uns richtig in die Zange genommen und er musste über die Technik des ganzen Zuges Auskunft erteilen. So erwähnte er auch, dass nur vorne und hinten ein Drehgestell mit Motor und Getriebe montiert sei. Die anderen Fahrgestelle bei den Wagenübergängen seien ohne Motor und Jakobsgestelle, das heisst, es sind immer 2 Wagenteile mit einem Drehgestell verbunden. Ja die Zeit war viel zu kurz und um 12.05 Uhr war leider die Testfahrt für uns beendet.  

  

Grosser Dank gebührt unserer Jana, die bei der Firma Stadler arbeitet und ohne sie dieses tolle Erlebnis nicht zu Stande gekommen wäre. Dann möchte ich mich bei Herrn Franz Laczo für die spannenden Informationen und die geduldige Beantwortung unserer Fragen herzlich bedanken und dass er sich für uns an diesem Samstag Zeit genommen hat. Wir wünschen ihm für die Zukunft nur das aller Beste. Allen rückwärtigen Diensten die uns dies ermöglicht haben ein Dankeschön, vor allem der Firma Stadler Rail, den Verantwortlichen des Testrings und auch Herrn Leoš Novotný, als neuem Besitzer von 5 dieser Züge. 

Als Dank durfte ich am Schluss Herrn Laczo im Namen des Swiss Clubs einen Original Caran d‘Ache Kugelschreiber in Silber überreichen und von seinen Kollegen der Firma Stadler Rail erhielt der Projektleiter 2 exklusive Eisenbahnmodelle. 


Georg, rechts übergibt Franz Laczo (in oranger Jacke) ein Geschenk im Namen des Swiss Club cz

Zum Schluss kann ich dem neuen Besitzer und dem Zug nur das Allerbeste wünschen. Ein herzliches Dankeschön von uns allen! So etwas Einmaliges werden wir nie wieder so erleben. Bravo allen Beteiligten.

Viele weitere Fotos sind wie immer in unserer Fotogalerie zu finden.

Der fliegende Reporter
Georg Stuber


Ein paar interessante Daten zum LEO Express:


Baujahr: 2012
Hersteller: Stadler Rail AG
Eigentümer: LEO Express a.s.Leoš Novotný
Strecke: In Tschechien / Prag - Pardubice - Olomouc - Ostrava - Bohumin
Wagenkomposition: 5 Wagone
Sitzplätze: Premium Klasse -    6 VIP Sitzplätze
               Business Klasse -   19 Sitzplätze
               Economy Klasse - 212 Sitzplätze
Länge: 90´178 mm
Höhe:    4´270 mm
Breite:   2´880 mm
Gewicht bei voller Belegung: 176 t
Maximale Geschwindigkeit: 190 km
Durchschnittliche Reisegeschwindigkeit: 160 km



Samstag, 6. Oktober 2012

Unser Monatstreff 03.10.12


Unser Oktober - Monatstreff fand erstmals in unserem neuen Stammlokal, im Schweizer Restaurant "U Třech Modrých Koulí" von Helmut statt. Wir waren 5 Männer und 3 Frauen und nahmen im Untergeschoss am für uns reservierten Tisch Platz…


v. l. Vera, Georg, Thomas, Roger, Jana, Michal, Markus
Einige von uns assen auch gleich zu Abend und freuten sich an der Bratwurst mit Rösti, Gordon Bleu oder Spaghetti Carbonara.

Es wurden Ferienerlebnisse ausgetauscht, doch das Hauptgesprächsthema war die bevorstehende Testfahrt am nächsten Samstag mit dem neuen Superzug LEO von der Firma Stadler. Jana die bei der Firma Stadler arbeitet und uns dies ermöglicht hat, zeigte uns Fotos aus dem Zug und weckte so unsere Vorfreude. Georg, der die ganze Organisation des Events für den Swissclub übernommen hatte, erzählte uns begeistert ein paar technische Daten, die er vorab schon erfahren hatte und gab uns noch letzte Anfahrtsinstruktionen zum Testgelände.

So und nun war Fototermin für uns Frauen… Im Club sind wir immer noch in der Minderzahl… Kleiner Aufruf: Swiss Ladies, wo versteckt Ihr Euch, wir würden uns über Verstärkung freuen!  


v. l. Vera, Daniela, Thomas, Jana

    
Michal mit Daniela und Jana

An diesem Abend erfuhren wir, dass Markus, unser Hobby-Gourmet Koch in die Schweiz zurückkehrt, es war sein letzter Abend in Prag. Das stimmte uns traurig, war er doch eine grosse Inspiration und ein aktives Mitglied unserer Freizeitgruppe. 


Markus


Markus mit Vera gewinnen das Petanque Turnier

Markus, ganz herzlichen Dank, dass Du Deine kulinarischen Geheimnisse am Grillabend und in Deinen Rezepten mit uns geteilt hast. Dein Zopfrezept ist gemäss unserer Blog-Klickstatistik einer der beliebtesten Blogartikel… Wir haben die spannenden Gespräche mit Dir und Deine warmherzige Art sehr genossen und wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute, Erfolg bei allem was Du tust und viel frische Energie für Deine neuen Projekte!

Es war rundum wieder ein schöner Abend gewesen und langsam klang er gemütlich aus…


v. l. Jana, Michal, Markus, Helmut, Vera, Georg Thomas

Weitere Fotos wieder in unserer Fotogalerie 


Geschrieben von
Daniela Hospes