Sonntag, 7. Dezember 2014

Unser weihnachtlicher Monatstreff vom 3.12.2014

Ja, es ist schon wieder soweit: Prag erstrahlt in festlicher Beleuchtung, das Wetter ist neblig, feucht und trüb, ein untrügliches Zeichen, dass ein weiteres Jahr um ist. Weihnachten steht vor der Tür, die Adventszeit hat begonnen.



Wie es schon zur schönen Tradition geworden ist, so ist in dieser besonderen Zeit des Jahres auch unser Monatstreff im Dezember immer etwas Besonderes. Auch dieses Jahr hat uns Daniela wieder zu einem wunderschönen Spaziergang durch das vorweihnächtliche Prag eingeladen, um uns einige tschechische Weihnachtsbräuche in stimmungsvoller Umgebung näher zu bringen. Diesmal ging es durch die Kleinseite hinauf auf die Prager Burg.


Immer wieder blieben wir stehen, um uns die zauberhafte Aussicht auf Prag, das goldene Gässchen oder die grosse Krippe beim St.-Veits-Dom anzusehen und Daniela erzählte uns dabei viel Interessantes über die Geschichte unserer Weihnachtstraditionen.


Nach gut einer Stunde, wir alle waren inzwischen hungrig und etwas durchfroren, trafen wir beim hübschen Restaurant „Lví Dvůr“ bei der Pulverbrücke ein. Hier wartete ein schön gedeckter, grosser Tisch auf uns.



Bei feinem Essen und angeregten Gesprächen ging der Abend sehr schnell vorüber und bald war es Zeit, den Heimweg anzutreten.

Ganz herzlichen Dank, Daniela, es war auch dieses Jahr wieder ein besonders schöner und interessanter Abend gewesen.

Wir vom SwissClub-Komitee wünschen allen Mitgliedern und Lesern unseres Blogs eine ruhige und besinnliche Adventszeit und schöne Weihnachten im Kreis der Familie und Freunde. Wir freuen uns schon jetzt, Euch alle auch im neuen Jahr wieder regelmässig zu treffen und hoffen, mit möglichst vielen von Euch am 7. Januar auf dem Petřin, bei unserem traditionellen Fondue, auf ein glückliches neues Jahr anstossen zu können.

Weitere Bilder wie immer in unserer Fotogalerie.

Geschrieben von
Thomas Meier

Sonntag, 30. November 2014

Leben Karpfen in der Schweiz?

Also, mindestens einer! Glauben Sie es nicht? Was wetten wir? Aber zuerst lesen Sie diese Erzählung.

Zu der Zeit wohnten wir in Ebmatingen. Das Dorf liegt auf einem Grat zwischen dem Zürichsee und dem Greifensee, der durch die blutige Schlacht zwischen den Kantonen Zürich und Glarus im Jahre 1358 bekannt wurde. Doch heute ist der Greifensee eine friedvolle Lache, zu einem Teil zum Baden, zum anderen, grösseren Teil ein Naturschutzgebiet.

Meine Frau Barbara arbeitete damals in einer Krankenversicherung in Zürich. Eines Tages kamen zwei ihrer Arbeitskolleginnen, aus Tschechinen stammend, und fragten sie, woher sie, als gebürtige Schweizerin, zu dem tschechischen Namen kommt. Barbara erklärte, ihr Gate, also ich, sei ein Tscheche. Sie schlossen Freundschaft und seit dem brachten sie ihr Informationen, wo man in Zürich Tschechische Spezialitäten kaufen konnte. Barbara war Narr nach meinen Semmelknödeln und selber buk sie ausgezeichnete „Buchteln“. 

Vor Weihnachten kamen die zwei fragen, ob sie auch einen Karpfen haben möchte. Sie erklärten, dies sei eine tschechische Tradition, der Karpfen werde schon ausgenommen sein, man müsse ihn nur in den Ofen schieben. Von einem tschechischen Metzger. Barbara wollte mir eine Freude bereiten und so bestellte sie ihn. Einen guten Kartoffelsalat nach tschechischer Art bereiteten wir einen Tag vorher, wie es sich gehört.

Am Vierundzwanzigsten brachten die Damen den Karpfen ins Büro. Er war zwar tot, aber ihn auszunehmen schaffte der Metzger nicht mehr. Sie packten den Fisch in die Zeitung, legten ihn ins Tiefkühlfach und Barbara rief mich an, ob ich ihn ausnehmen kann. Ich sagte, ich hätte es noch nie gemacht, aber wir werden es schon irgendwie schaffen, man müsse nur aufpassen, um die Galle nicht durchzustechen. Ich wusste zwar nicht, wie die Galle überhaupt aussieht, aber von meinem Zweifel machte ich keinen Muck.

Abends brachte Barbara den Fisch nach hause, eingepackt in der Zeitung, und legte ihn zusammen mit anderen Einkäufen auf den Küchenpult. Ich wollte Spass machen und sagte ihr, dass sich der Fisch bewegt. Sie erschrak. Um sie zu provozieren, hob ich dem Karpfen den Schwanz. Er machte einen kleinen Sprung. Zur Abwechslung erschrak ich jetzt.

„Er war doch tot und lag den ganzen Tag im Tiefkühlfach“ stotterte Barbara teils als Entschuldigung, teils als Erklärung.“Was tun wir mit ihm?“

Wir drehten die Badewanne voll Wasser und tauchten den Karpfen hinein. Langsam taute er auf und begann hin und her zu schwimmen.

„Wir töten ihn doch nicht?“
„Nein, sicher nicht!“
„Aber wohin mit ihm, in der Badewanne kann er doch nicht bleiben?“


Mehr zu Karpfen und Bild auf Wikipedia
Wir riefen Susi an, Barbaras Freundin. Ihr Vater war Fischer und ein engagierter Umweltschützer. Er sagte uns, dass in der Schweiz keine Karpfen leben. Soweit er wisse, Karpfen benötigen stehendes Wasser und Schlamm, von beiden hat’s im Greifensee genug. Also entschieden wir, den Karpfen in den See freizulassen. Aber wie bringen wir ihn hin?

Unsere netten Nachbarn hatten gerade ein kleines Baby, die werden sicher eine kleine Wanne für den Transport haben. Es war schon spät, aber wir läuteten trotzdem bei ihnen. Als wir erklärten, wozu wir die Wanne brauchen, wollten sie den Karpfen sehen. Alle sind zu uns ins Badezimmer gerannt.

Inzwischen war der Karpfen ganz aufgetaut und tummelte sich fröhlich in der Badewanne. Als ich ihn am Schwanz packen wollte, drehte er sich blitzartig um und stiess mich in die Hand, als würde er mich beissen wollen.

Ne, sie hatten keine Wanne, aber einen Biologen als Freund. Ohne Rücksicht auf die fortgeschrittene Stunde riefen sie ihn an. Am Weihnachtsabend würden sie sicher noch auf sein! Freund-Biologe hörte unserer Story vom Karpfen aufmerksam zu. Dann sagte er, er müsse noch etwas überprüfen, er riefe sofort wieder zurück.

Wir gossen uns Chablis ein und warteten auf seinen Rückruf. Mit strahlenden Augen sassen wir am Tisch, aber niemand hatte Lust zum Reden. Der Biologe telefonierte wirklich bald: „Im Greifensee sind nicht nur günstige Bedingungen, es soll dort auch ein Fisch leben, der mit dem Karpfen so verwandt sei, dass sie sich sogar paaren können.“

„Prima, dann wird er dort Gesellschaft haben.“

Gemeinsam fanden wir drei grosse Plastiktüten, legten sie ineinander, füllten sie mit Wasser, lagerten den Karpfen um und fuhren zum Greifensee. Barbara am Steuer, ich hielt die Tüten mit dem Fisch.

An einem Landungssteg leerten wir den ganzen Tüteninhalt in den See. Zuerst blieb der Karpfen erstarrt, offensichtlich durch den Umgebungswechsel überrascht. Dann machte er ein Paar Schwimmzüge, als würde er das Wasser testen. Dann kam er zurück, offensichtlich wollte er uns Dankeschön sagen, drehte um und verschwand im See.

Es war schon spät nach Mitternacht, als wir daheim unseren Kartoffelsalat assen, diesmal ohne Fisch. Aber er schmeckte ausgezeichnet. Es waren doch wunder-schöne Weihnachten. Für alle drei: für uns beide sowie für den Karpfen.





Geschrieben von
Jan Kříž, 
(Geschichte vom Dez. 2010)

Dienstag, 25. November 2014

Mitgliedervortragsreihe in Prag: 21.11.2014 mit Eva nach Südafrika…

An diesem Abend startete die SwissClub CZ Vortragsreihe "Mitglieder haben das Wort" mit den Erzählungen und der Präsentation von Eva Venegoni über ihre Teenager Jahre in Südafrika während der Apartheit.

Der Termin stand schon längere Zeit fest und nach einigen An- und Abmeldungen im Vorfeld kamen wir schlussendlich zu viert im Kafe Afrika zusammen. Nebst Eva, der Vortragenden und ihrem Partner Paul, waren noch Helena und ich da. Erst waren wir enttäuscht, dass nicht mehr Teilnehmer gekommen waren, doch nach dem Motto "Es stimmt so wie es ist" kam bald eine fröhliche Stimmung auf. Wir hatten einen sehr schönen, gemütlichen Abend, bei Eva´s Erzählungen, afrikanischem Essen und südafrikanischem Wein.


Eva kam als 13-jährige mit ihrer Familie nach Südafrika, ihr Vater wurde als Leiter eines Labor´s von seiner Firma nach Südafrika gesandt. Eva verbrachte 5 Jahre ihres Lebens dort.

Begleitet mit eindrücklichen Bildern erzählte sie uns etwas über die Geschichte des Landes und wie das Leben während der Apartheit geregelt war. Auch erfuhren wir wie der Alltag der Familie ausgesehen hatte und wie Eva die dortige Schule erlebte, mit Schuluniform und strengen Regeln. Es war eindrücklich und spannend ihr zuzuhören.


An dieser Stelle, danke ich Dir, Eva sehr herzlich im Namen des SwissClub CZ, dass Du Dir für uns die Zeit genommen hast und uns an Deiner Geschichte und Deinen Eindrücken auf so interessante und warmherzige Art teilhaben liessest.

Als Dank überreichten wir Eva, eine Flasche südafrikanischen Rosé, Fairtrade

Später am Abend kosteten wir ein paar afrikanische Spezialitäten von der Menukarte des Kafe Afrika. Passend zum Thema hatten wir dieses Restaurant gewählt. Es wurde 2013 von der Stiftung Humanitas Afrika gegründet als soziales, unternehmerisches Projekt mit dem Ziel Arbeitsstellen für in Prag lebenden Migranten aus Afrika zu schaffen. Im Kafe Afrika herrscht eine gemütliche Atmosphäre, die Angestellten sind offen, herzlich und gastfreundlich. Regelmässig veranstalten sie kulturelle Events mit afrikanischer Musik und kulinarischen Spezialitäten. Ein Besuch lohnt sich.




Wir hatten richtiges Sitzleder entwickelt und blieben bis zum Schliessen des Restaurants bis nach 23 Uhr und mussten uns direkt beeilen um nicht das letzte Tram, die letzte Metro zu verpassen.

Die Bilder sind auch in der Fotogalerie zu finden…


Wo befindet sich das Kafe Afrika?



Geschrieben von
Daniela Hospes

Dienstag, 11. November 2014

Unser Monatstreff vom 05.11.2014

Nachdem ich nun zweimal nicht dabei war und leider auch den, offenbar sehr erfolgreichen, Besuch eines Prager Bier Restaurants verpasst habe, freute ich mich, im November endlich wiedereinmal dabei zu sein. Und ich war nicht der Einzige, der an diesem Herbstabend ins Adria kam.


Ja, dieser Abend war wirklich sehr gut besucht. Wir bekamen sogar Besuch aus Österreich und zwar von den Herausgebern des Onlinemagazins Powidl.


Bei interessanten Gesprächen verflog die Zeit wie immer sehr schnell, und schon bald mussten wir wieder den Heimweg antreten. 

Wer Lust bekommen hat, auch einmal dabei zu sein, dem bietet sich schon am 21. November die nächste Gelegenheit mit unserer neuen Vortragsreihe "Die Mitglieder haben das Wort", oder natürlich bei unserem nächsten Monatstreff am 3. Dezember. Aber Vorsicht, für beide Anlässe ist es ausnahmsweise nötig sich anzumelden! Mehr zu den Anlässen findet man wie immer in unserem Event Kalender.

Mehr Fotos vom November-Treff wie immer in unserer Fotogalerie...


Geschrieben von
Thomas Meier

Dienstag, 21. Oktober 2014

Prager Bier Restaurants entdecken - U Tří Růží - 11.10.2014

Im Rahmen unseres Bier Zyklus, wo wir Restaurants mit eigener Brauerei in Prag besuchen und auf Herz und Nieren testen, war es nun soweit und wir besuchten das erste Restaurant. Das "U Tří Růží" liegt mitten in der Altstadt und ist eine relativ junge Mikrobrauerei, die in Räumlichkeiten mit langer Bierbrauer Tradition ihr vielfältiges Bierangebot braut. Auf 3 Stöcken finden die Gäste in den lustig ausgemalten Räumen ein stilvolles Ambiente vor. 


 

Im Haus "U Tří Růží" wurde schon Mitte 15. Jhd. Bier gebraut. Diese kleine Brauerei knüpft seit 2012 an diese lange Tradition an und hat auch den Status als Klosterbrauerei des Dominikaner Ordens erhalten. Die Auswahl der eigenen Biersorten ist riesig. Zum Essen kann man aus vielen traditionellen, tschechischen Gerichten auswählen. Wir waren gespannt und freuten uns auf einen schönen Abend.


Im 2. Stock war ein Tisch für uns reserviert, es hatten sich 11 Personen angemeldet. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe... Elisabeth, Peter, Anna Maria und Hans Peter, die gerade in Prag Ferien machten und Georg unser SwissClub Präsident fanden heraus dass sie viele gemeinsame Bekannte in der Schweiz hatten...

Ferner ergänzten noch Dana, Arthur, Daniela, Helena und Jiri unsere "Test-Jury". Alle erhielten ein kleines, eigens für diesen Bier Zyklus entworfenes Formular, wo man alle Getränke und das Essen notieren und seine Wertung in Form von höchstens 5 Sternen abgeben konnte. Nun ging es also los…  


Es wurde getestet was das Zeug hält, verschiedene Biere getrunken, verglichen und untereinander diskutiert. Folgende Biere aus der grossen Auswahl wurden getestet:

Světlý ležák (0,25l / 0,4l) - Helles Lager, Alkoholgehalt 5%   
Dieses Bier wurde von 3 Personen getestet und erhielt durchwegs 4 Sterne

Tmavý ležák (0,25l / 0,4l) - Dunkles Lager, Alkoholgehalt 5%    
Das war das am meisten getrunkene Bier, es wurde von 7 Personen getestet und bekam von dreien sogar die Bestnote… Im Durchschnitt kam dieses Bier also auf 4 Sterne

Polotmavý ležák (0,25l / 0,4l) - Halbdunkles Lager, Alkoholgehalt 5%
Dieses Bier wurde nur von 2 Personen getestet und erhielt von beiden 4 Sterne

Klášterní speciál Sv. Jiljí (0,3l / 0,75l) Kloster des Hl. Jilji Spezial, Alkoholgehalt 7,5%
An dieses Bier wagten sich 2 Männer dran, war doch der Alkoholgehalt mit 7,5% recht hoch. Das Bier hielt was es versprach und kam auf einen Durchschnitt von 4,5 Sternen

Single Hop Wakatu (0,25l / 0,4l) - Ein helles Bier aus Neuseeländischem Hopfen, Alkoholgehalt 5,4%
Dieses exotisch anmutende Bier wurde von 5 Personen getestet, 3 davon gaben die Hochstnote, also kam dieses Bier auf einen Durchschnitt von 4,2 Sternen

Märzen speciál (0,25l / 0,4l), Alkoholgehalt 5,2%
Dieses Bier wurde von 4 Personen getestet und schnitt am Schlechtesten ab, ein Tester notierte bei diesem Bier sogar ein "Pfui"

Das Biertrinken gab zünftig Hunger und wir liessen es uns schmecken...
Zitat:
"Wir sassen hier am runden Tisch und degustierten bis er eckig wurde. Zum Essen: Empfehlenswerte Karte, grosse Portionen und exklusiv zubereitet." - Georg -
Gegessen wurden die Rindssuppe, das Gulasch, das gegrillte Gemüse, die Hasen-Schenkel, Eisbein usw.



Zum guten Verdauen spendierte Georg allen eine Runde Fernet Stock. Nun noch Kaffee und Kuchen und wir hatten die Menü Karte ausreichend getestet. Der Dinkel Gugelhupf schmeckte zwar sehr gut, doch war dessen Grösse enttäuschend… ein Häppchen von 3cm Durchmesser, was bei den sonst sehr grossen Portionen eher überraschend war.


Es war ein sehr schöner, fröhlicher Abend gewesen und die Zeit verging im Flug. Wir waren uns alle einig, dies möchten wir bald wiederholen und ein weiteres Lokal mit eigener Brauerei in Prag testen…

 


Das "U Tří Růží" mit seiner Bierauswahl und dem Menüangebot hat uns sehr gefallen. Die Räumlichkeiten luden zum gemütlichen Verweilen ein. 

Gesamthaft also würden wir, die Jury vom SwissClub CZ, dem Restaurant "U Tří Růží" mit eigener Brauerei eine Wertung von 4 Sternen geben.



Restaurant "U Tří Růží"  
Husova 232/10, Praha 1 Altstadt
Webseite: www.u3r.cz




Geschrieben von
Daniela Hospes

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Unser Monatstreff vom 01.10.2014

An diesem ersten Tag im Oktober, an dem unser Monatstreff stattfand, herrschte ein reges Kommen und Gehen.

  


Es gab Gelegenheit neue Leute kennen zu lernen, mit Bekannten zu plaudern und etwas Gutes zu essen oder zu trinken.

Mehr Fotos sind in unserer Fotogalerie...

Donnerstag, 4. September 2014

Unser Monatstreff vom 03.09.2014

An diesem Abend schien es erst als ob wir ein kleines Grüpplein bleiben würden, konnten doch einige von unseren regelmässigen Monatstreff Teilnehmern diesmal nicht dabei sein. Doch am Ende blieb kein Platz rund um den langen Tisch mehr frei. Es wurde fröhlich gelacht, diskutiert und das Abendessen genossen. 


Georg gab uns später einen Ausblick auf unsere kommenden SwissClub CZ Aktivitäten, siehe Kalender…

Danach informierte er uns über das 3-tägige ASO Treffen vom August, welches dieses Jahr in Baden statt gefunden hatte. 


Ein wichtiges Thema war, dass Schweizer Banken rücksichtslos die Konten von Auslandschweizern kündigen, es sind bisher zwei Drittel aller Delegierten des Auslandschweizer Rates betroffen und ein neues Bank Konto in der Schweiz zu eröffnen ist zur Zeit für Auslandschweizer nicht möglich. 

Georg selber ist auch davon betroffen und lancierte mit Ständerat Filippo Lombardi, der unter anderem die Belange der 5. Schweiz vertritt eine Petition, gemäss welcher die Postfinanz verpflichtet werden soll Auslandschweizern zu ermöglichen ein Bank Konto in der Schweiz zu eröffnen. Während seines Aufenthaltes in der Schweiz nutzte Georg die Gelegenheit und gab mehrere Interviews zu diesem Thema in diversen Zeitungen, im Radio und TV.

Hier ist sein Interview, welches er für die Tagesschau des Schweizer Fernsehens gab, bitte klicken auf: Interview von Georg in der Tagesschau…

Es wartete noch eine besondere Überraschung auf uns, zwei Flaschen Champagner standen für uns bereit, diese waren von einem geheimnisvollen, grosszügigen Spender offeriert worden. Erst später lüftete sich das Geheimnis, es war ein Bekannter von Jana gewesen, welcher kürzlich in Prag zu Besuch gewesen ist. 

 



Herzlichen Dank, lieber Peter, genannt "Hüpf"! Wir haben auf Dein Wohl angestossen, besuche uns doch mal wenn Du wieder in Prag bist.

Je später der Abend… Es wurde weiter geschlemmt, geplaudert und Eva knuddelte sich mit unserem SwissClub CZ Maskottchen.

 


Es war wieder einmal ein schöner Abend gewesen!


Geschrieben von
Daniela Hospes


Weitere Fotos gibt es in unserer Fotogalerie...

Sonntag, 24. August 2014

1. August Feier 2014 in Prag

Erste August Feier in Prag oder 1. August Feier in Prag, CZ 
Ja genau, beides ist richtig, oder etwa nicht? Ich möchte Euch dies auflösen. Die diesjährige 1. August Feier in Prag, wurde das erste Mal mit einer Filmkamera von Herrn Vladimir Havel als Kameramann und als Interviewerin begleitet von seiner Tochter Nina Havel, welche als Moderatorin beim Schweizer Fernsehen tätig ist.



Während des ganzen Abends wurde gedreht, es wurden Schnappschüsse gemacht und Interviews gegeben und am Schluss konnte ein 16-minütiger Film präsentiert werden. Dieser Film ist sehr gut gelungen, er bringt die Freude und Kameradschaft so richtig zum Ausdruck und ist eine schöne Erinnerung. Sehen Sie selber, ob dies stimmt... (um den Film zu starten, bitte auf den weissen Pfeil im Bild klicken):




Ja liebe Freunde, der Film spiegelt die Kameradschaft zwischen den Tschechischen und den Schweizer Bürgern wider, so wie es hier wirklich gehandhabt wird.

 

Ich möchte auch Hans Peter Steiner als Sponsor dieses Films herzlich danken. Der zweite Sponsor ist der Schreibende selber.

Allen, die diesen Anlass mitgestaltet haben, sei es als Sponsor oder als fleissiger Helfer beim Einrichten des Zeltes im Zofin oder auch beim Abbrechen, möchte ich meinen herzlichsten Dank aussprechen. 

Der Schweizer Botschaft mit dem Botschafter Herrn Markus Alexander Antonietti an der Spitze möchte ich ebenfalls meinen besten Dank aussprechen. Ihr habt uns einen sehr schönen gemütlichen Abend geschenkt. 

v.l. Botschafter Markus Alexander Antonietti und SwissClub CZ Präsident Georg Stuber


Vielen herzlichen Dank allen! Ich freue mich zusammen mit den Feiernden und dem Swissclub CZ bereits auf die 1. August Feier 2015.

Bis bald

Euer Swissclub CZ Präsident
Georg Stuber


Weitere Fotos zu diesem Event sind in unserer Fotogalerie zu bewundern