Donnerstag, 1. September 2016

Petanque Turnier 2016


1. Die Rahmenbedingungen

Trotz diverser (begründeter) Absenzen von "Stammspieler/-innen" lockte der im SwissClub CZ bereits zur liebgewordenen Tradion gewordene "Kampf um die Nähe zum Schweinchen (frz. Fachbegriff: Cochonette)" auch in diesem Jahr über 20 Mitglieder und Gäste in die wunderschön an der Moldau gelegene Freizeitanlage "Zlute Lazne", sei es als aktive Petanque-Spieler/-innen (insg. 17 inkl. Turnierleiter) oder als Zuschauer. Das 2016er-Turnier stand offenbar unter einem besonders guten Stern, da:

a) das OK den Turniereinsatz aufgrund der erfreulich grossen Teilnehmerzahl kurzfristig um 50 CZK pro Person senken konnte,

b) die Bahnmiete vom Veranstalter massiv reduziert wurde, da die Bahnen nach Aufräumarbeiten im Zusammenhang mit einem Konzert am Vortag nicht den üblichen Qualitätsansprüchen bezüglich Sauberkeit entsprachen. Ein besonderer Dank gilt diesbezüglich Jana's Begleiter Toni für die tipptoppe Säuberung der Anlage vor Turnierbeginn!

c) sich Petrus wie in den vergangenen Jahren als verlässlicher Partner erwies. Seine letztlich nicht ernst gemeinte Drohung in Form von schwarzen Gewitterwolken in der Gegend des Hradschins erwies sich als willkommene Unterstützung für den Turnierleiter, indem sie die Wettkämpfer/-innen zum gewünscht zügigen Spielverlauf animierte.

2. Der Turnierverlauf


Wie üblich war jede(r) Teilnehmer(in) seines/ihres eigenen Glückes Schmied was die Wahl des/der Spielpartner/-in anbetrifft, indem der Turnierleiter die Duos mittels Losziehung ermitteln liess. Nach erfolgter Auslosung wurden kurz die Spielregeln erläutert, was heuer deutlich weniger Zeit in Anspruch nahm als noch im Vorjahr, da sich die allermeisten Aktiven als "Wiederholungstäter" erwiesen und deshalb bereits damit vertraut waren. Danach wurden die Paarungen für die erste Runde ausgelost und schon konnte auf 4 Bahnen der Kampf um die Podestplätze beginnen. Da Mitte August die Dunkelheit deutlich früher als im Juli hereinbricht, wurde aufgrund der bereits leicht fortgeschrittenen Zeit die Dauer eines Matches auf 10 Minuten festgelegt. Dies um garantieren zu können, dass auch im Falle von wetter- oder sichtbedingt lediglich wenigen Spielrunden, bei Ungeschlagenheit eines Teams dieses als alleiniger Sieger gekürt werden kann - ein Plan, der perfekt aufgehen sollte! In jeder der 4 Runden wurden nach Möglichkeit jeweils zwei punktgleiche Teams gegeneinander gepaart. Deshalb war klar, dass bereits in der 3. Runde das vorweggenommene Finalspiel stattfinden würde. Dieses war dann auch an Spannung kaum zu überbieten und endete mit einem knappen 5:4-Sieg der späteren Siegermannschaft. Neckiges Detail 1: Dies war - nebst dem Spiel um die "rote Laterne" in der vierten Runde - das (schweizerisch: der) einzige Match, welches mit nur einem Punkt Differenz endete! Alle anderen Duelle endeten mit einem klaren Resultat, darunter sogar das "Steinzeit-Ergebnis" von 10:1! Ohne optische Hilfsmittel wie Taschenlampe oder Streichhölzer konnte auch noch die vierte (und letzte) Runde zu Ende gespielt werden. Danach begab sich der Spielerpulk zurück auf die Terrasse des Restaurants, um das während des Turniers erlittene Flüssigkeitsdefizit zu kompensieren und/oder den knurrenden Magen zu besänftigen. Die kurze Wartezeit auf Speis & Trank konnte der Turnierleiter prima nutzen zur Ergebnisauswertung und zum Erstellen der Schlussrangliste.


3. Die Sieger


Zur Siegerehrung hatte das OK-Duo - analog dem Vorbild der kurz zuvor zu Ende gegangenen Sommerolympiade - Preise für die ersten drei Teams besorgt. Auf Medaillen, Diplome und das Abspielen der Nationalhymne wurde hingegen verzichtet. Quasi als "Gegenleistung" musste das Siegertrio nicht zur Dopingprobe antraben! Die Rangliste ist und bleibt deshalb auch inskünftig unumstösslich! Vom Turnierleiter verkündet und von Co-Organisatorin Jana mit den Preisen (s. Siegerfotos) beschenkt, schafften es in diesem Jahr folgende 3 Mannschaften aufs Siegertreppchen:

  1.  Gabriela (ein Gast aus Brno) & Karel
  2. Roger & Toni (Multitalent als Bahnpfleger UND begabter Petanquespieler!)
  3. Ramon (Sohn von Roger) & Tony M.
Neckisches Detail 2: Überraschenderweise konnte an unserem SC CZ Petanqueturnier ein "Gemischtes Doppel" VOR zwei reinen "Herren Doppel" den Turniersieg erobern. Ein Phänomen, das wohl bei einem WTA Tennisturnier undenkbar wäre! Mit Rangverkündigung und Preisverteilung endete der "offizielle" Teil dieser gemäss Teilnehmerecho wiederum sehr gelungenen Veranstaltung, welche in perfekter sportlicher Harmonie stattgefunden hatte!



Dazu winde ich in meiner Funktion als Schiedsrichter allen Beteiligten ein grosses Kränzchen... und in meiner Funktion als Co-Organisator danke ich "Sonnenschein" Jana für die einmal mehr tolle Zusammenarbeit ganz herzlich! Last but not least bedanke ich mich bei unserer "Hoffotografin" Daniela für die vielfältigen Schnappschüsse, welche jeweils viel dazu beitragen, die Berichte optisch veredeln zu können.

Berichterstatter: Röby Mesmer

Fotogallerie